Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten
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Eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten ist ein Sicherheitsvorfall, der unbeabsichtigt oder rechtswidrig zu Vernichtung, Verlust, Veränderung, oder unbefugten Offenlegung von beziehungsweise zum unbefugten Zugang zu personenbezogenen Daten führt. Dies kann zu physischen, materiellen oder immateriellen Schäden für Einzelpersonen führen, darunter der Verlust der Kontrolle über personenbezogene Daten, die Einschränkung von Rechten, Diskriminierung, Identitätsdiebstahl oder -betrug sowie finanzielle Verluste.
Organisationen müssen Datenschutzverletzungen ordnungsgemäß dokumentieren und behandeln.
Der EDSA gibt Leitlinien aus, um Organisationen bei der Erfüllung ihrer Pflichten als Verantwortliche und Auftragsverarbeiter zu unterstützen. Darin wird erläutert, welche Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet werden müssen und bei welchen eine Benachrichtigung der betroffenen Personen erforderlich ist.